Vom Altbau zur Energiezentrale
Was auf den ersten Blick wie ein typischer Altbau aussieht, ist in Wahrheit ein technisches Kraftpaket. Wolf hat aus seinem 60er-Jahre-Haus ein Nullenergiehaus gemacht – mit Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Holzofen, Energiemanager und sogar Backup-System.
Besonders spannend: Vieles davon wurde in Eigenleistung umgesetzt – mit einem starken Fokus auf Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit.
Photovoltaik und Speicher: Herzstück des Hauses
Auf dem Dach: 16 kWp PV-Leistung (mit Erweiterung auf der Nordseite geplant). Im Keller: 55 kWh Batteriespeicherkapazität, die locker für viele Tage reicht. Damit deckt Wolf nicht nur seinen eigenen Stromverbrauch – er kann auch gezielt günstige Strompreise nutzen und sogar Energie „handeln“.
Nutzen für dich: Mit einer passenden PV-Anlage kannst du massiv Stromkosten sparen und dich unabhängiger vom Netz machen. Hier findest du passende Lösungen: 🔗 PV-Anlagen & Speicher bei Sunaro
Warmwasser & Heizen: ganz ohne Gas
Die alte Gasheizung? Stillgelegt. Stattdessen übernimmt jetzt eine effiziente Monoblock-Wärmepumpe (10 kW) die Heizaufgabe – in Kombination mit einem wassergeführten Holzofen, 800 Liter Pufferspeicher und einem smarten Heizstab von my-PV.
Im Sommer reicht der PV-Strom aus, um Warmwasser komplett ohne Wärmepumpe zu erzeugen – günstig, emissionsfrei, zuverlässig.
Tipp: Wer PV-Strom auch zur Warmwasserbereitung nutzt, entlastet seine Wärmepumpe und spart doppelt.
Energy Management: Das Gehirn im Keller
Das Herzstück der Steuerung ist ein Open-Source Energiemanager von Tinkerforge. Ohne Cloud-Zwang, voll lokal steuerbar – und kompatibel mit nahezu jedem Gerät von Wärmepumpe bis Elektroauto.
Dynamische Stromtarife? Auch das funktioniert: Der Energiemanager kann Strom aus dem Netz bei günstigen Preisen zwischenspeichern – ideal im Winter.
Dein Vorteil: Smart gesteuert = mehr Autarkie und niedrigere Kosten.
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Fazit: Nullenergiehaus im Altbau? Klar geht das!
Wolf beweist eindrucksvoll: Auch ein Haus aus den 60ern kann energieautark werden – mit der richtigen Technik, Eigenleistung und einem guten Plan. Wer seine Haustechnik vernetzt denkt, kann heute sogar Geld verdienen statt nur Strom zu verbrauchen.